Das deutsche Theater in Berlin

Das deutsche Theater in BerlinDas deutsche Theater Berlin steht in im Bezirk Mitte und wurde 1850 mit 600 Plätzen eröffnet. Es trug damals den Namen Friedrich-Wilhelmstädtisches Theater und war zunächst mit einem Unterhaltungsrepertoire erfolgreich. Seit Ende des 19.Jahrhunderts war es eine private Bühne mit bildungsbürgerlichem Spielplan. Im 20.Jahrhundert waren die Aufführungen von Schauspielen das hauptsächliche Genre des Hauses wobei klassische Stücke den Hauptteil bestritten.

Seit 1905 übernahm der berühmte Schauspieler Max Reinhardt die Leitung und den Besitz der Bühne. Ein nebenan stehender Ballsaal wurde von ihm zu einer weiteren Bühne umgebaut. Diese wurde als „Kammerspiele“ eröffnet Max Reinhardt verließ 1932 das Theater. Heinz Hilpert übernahm 1934 als Intendant und führte das Haus durch die Jahre des Nationalsozialismus. Ihm wurde nachgesagt, dass er das Haus als Bühne der leisen Töne und feinen Nuancen geführt hatte. 1944 wurde das Haus geschlossen. 1945 wurde es wiedereröffnet. Lessings „Nathan der Weise“ war die erste Vorstellung nach der Wiedereröffnung. Benno Bessons Inszenierungen machten an dieser Bühne Schule. Außer Theateraufführungen gab es zu DDR-Zeiten im deutschen Theater anspruchsvolle Veranstaltungsreihen und Festlichkeiten.

Nach der Wende wurde das Haus wiederum zu einer der berühmtesten Bühnen des Landes. 2005 erhielt man eine Auszeichnung als „Theater des Jahres“. Seit den 1990er Jahren gehört das Haus zu vier subventionierten und als Regiebetriebe geführten Sprechbühnen Berlins. Die heutigen drei Bühnen des Theaters „Großes Haus“, „Kammerspiele“ und „Box“ bieten für jede Art der Aufführung den richtigen Rahmen. An der Rückseite des Hauses soll ein neues Probenbühnenzentrum entstehen, dessen Baubeginn 2012 sein wird.

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