Im europäischen Ausland unterwegs
Wer in Besitz der Visa-Karte oder einer der drei anderen großen in Deutschland üblichen Kreditkarten ist, kann davon ausgehen, dass er im europäischen Ausland problemlos Geld abheben sowie Waren und Leistungen bezahlen kann. Allerdings gibt es eine Unterscheidung: Nicht alle Länder Europas sind dabei so unkompliziert, vor allem diejenigen nicht, die den Euro nicht als Währung haben. Deshalb sollte man sich sicherheitshalber vor Reiseantritt noch einmal vergewissern, bevor man sich darauf verlässt. Ist man oft in einem bestimmten Land unterwegs, beispielsweise weil man beruflich dort immer wieder hin muss, kann es auch lohnen, sich dort ein Konto einzurichten. Zumindest ein Guthabenkonto bekommt man überall. Meist gehört dazu auch eine Kreditkarte, allerdings ebenfalls nur auf Guthabenbasis. Um ein solches Konto eröffnen zu können, muss man persönlich erscheinen und sich entsprechend ausweisen.
Haben Sie auf diesem Konto allerdings erwähnenswerte Erträge, werden diese dem deutschen Finanzamt gemeldet. Ansonsten ist die Visa Karte eine gute Möglichkeit für Reisen ins Ausland. Die Sicherheit solcher Zahlungen im Ausland wird von der Kreditkartenfirma ständig so gut als möglich erhöht. Darauf wird bei der Entwicklung neuer Kartensysteme großer Wert gelegt. Ist die Karte im Ausland abhandengekommen, muss man bei der Karten ausstellenden Bank anrufen und dort seine Kartennummer mitteilen. Die Karte wird daraufhin sofort gesperrt. Zudem wird eine Ersatzkarte für den rechtmäßigen Eigentümer bereitgestellt. Eine gebührenfreie Hotline gibt es für diesen Fall auch aus dem Ausland. Allerdings kann diese Hotline eventuell gebührenpflichtig sein, wenn ein Handy benutzt wird. Auch ist in diesem Notfall eine R-Verbindung möglich, das heißt, dass der Angerufene das Gespräch bezahlt.