Ausstellungen in Galerien und Museen von Leipzig |
zuletzt aktualisiert am: 03. 09. 2010 |
| 04. 08. 2010 bis 12. 09. 2010 | Arbeiten auf Papier |
| PPZK Leipzig Dessauer Str. 9a 04129 Leipzig |
PPZK sommerfest 4.8.2010 ab 19uhr Ausstellung " Arbeiten auf Papier" mit : Ursula Achternkamp, Elisabeth Ahnert, Carlfriedrich Claus, Ari Fuchs, Michael Goller, Peter Grosz, Marc Gröszer, Michael Knauth, Cris Koch, Anne Leuner, Christian Manss, Alice Peragine, Peter Piek, Thomas Ranft, Armin Rohr, Nicolas Rossi, Robert Schwark, Klaus Sobolewski, Max Uhlig, Tom Zackl. Lesung: Michael Blochwitz Zur Eröffnung spielt: Flanna Sheridan & Ocean Versus Daughter (cz,us,uk) Sommerparty im Hof mit: Noisedeluxe DJ Team |
| http://www.ppzk.de |
| 11. 09. 2010 bis 13. 10. 2010 | Wolfgang Mattheuer - Landschafts- und Gartenbilder |
| Galerie Schwind Springerstraße 5 04105 Leipzig info@galerie-schwind.de |
Vom 11. September bis 13. Oktober 2010 präsentiert die Galerie Schwind Leipzig fast 30 Gemälde des Bildermachers Wolfgang Mattheuer. Zu sehen sind Landschafts- und Gartenbilder aus den Jahren 1959 bis 1996. Die Landschaftsdarstellung nimmt im Werk Wolfgang Mattheuers eine bedeutende Sonderstellung ein, ist sie doch Ausgangspunkt und Konstante des gesamten Oeuvres. Im Fokus der Ausstellung stehen sowohl die Landschaften der frühen Schaffensjahre, in denen der Künstler mit diversen Wirkungsmöglichkeiten der Malerei experimentierte, als auch die späteren, imposanten Natur- und Gartenszenen, die den gereiften, charakteristischen Mattheuer-Stil bezeugen. Mond- und Nebellandschaften, Sonnenuntergänge, sowie die farbenprächtigen Gartenbilder dokumentieren Mattheuers existenzielle Beschäftigung mit dem Thema der Naturerscheinungen. Reisen an die Ostsee und ans Schwarze Meer, der heimische Reichenbacher Garten, sowie die kontinuierliche Durchwanderung der mitteldeutschen Umgebung bilden die Inspirationsquelle für zahlreiche Naturstudien der 1960er Jahre. Auffällig ist die suchende, spontane Malweise Mattheuers, in der er zumeist panoramatische Landschaftsausschnitte modelliert. Im Laufe seines Schaffens werden die konkret zu verortenden Landschaftsporträts durch komponierte Symbollandschaften ergänzt. Auch die Malweise erfährt eine Entwicklung, der Farbauftrag wirkt glatter, Details werden großen Formen untergeordnet. Die seit den späten 1980er Jahren gesteigerte Größe vieler malerischer Arbeiten, verleiht besonders den Landschaften eine überwältigende Monumentalität, die unmittelbar und imposant auf den Betrachter wirkt. |
| http://www.galerie-schwind.de |
| 03. 09. 2010 bis 30. 10. 2010 | PETRA OTTKOWSKI - Candela / Malerei |
| ARTAe Galerie Leipzig Gohliser Strasse 3 04105 Leipzig Tel.: 0341 - 3552 0466 Funk:0160 - 9111 8817 Öffnungszeiten: Mi. - Sa., von 15 - 19 Uhr |
Eröffnung am Freitag, 03. September 2010 von 18 bis 21 Uhr Einführung um 19 Uhr von Sabine Aichele-Elsner M.A. Die Künstlerin ist anwesend. Künstlergespräch am Freitag, 22. Oktober 2010 um 19.30 Uhr Sonderöffnungszeiten zum Leipziger Galerien-Rundgang: Samstag, den 11. September von 11 – 19 Uhr geöffnet. Candela Präzise Konstruktion verbunden mit lebendigem Licht machen die Malerei von Petra Ottkowski zu etwas ganz Besonderem. Nicht der geworfene Pinselduktus, nein, sondern der fein nuancierte Farbverlauf, die delikat lasierend aufgetragene Farbe sind ihre Gesten. Würfel werden in ein Vielfaches aufgefächert, in Flächen geteilt, perspektivisch verzogen, dass man als Betrachter manchmal nicht weiß, welche Form sich nach außen oder innen kehrt, was nun ein Schatten oder eine Spiegelung sei. Bewußt gesetzte Irritationen, die den Raum öffnen, den Betrachter fordern. Durch perfekte Raumauffaltungen, mehrere Lichtquellen, Verschiebungen und optische Täuschungen zeigt Petra Ottkowski eine kalkulierte Mystik, lässt trockene Geometrie stimmungsvoll erscheinen und führt uns in lebendige Architektur. Die Ottkowskischen Räume sind lichtdurchflutet, werfen natürliche Schatten, sind fenster- und türenlos und trotzdem kann man durch diese rätselhaften Orte wandeln. Man erinnert sich einerseits an verwunschene Gegenden, welche durch einen Sonnenstrahl erweckt werden. Wie außerirdische Gebilde stehen sie in einem hellen Licht und möchten durchwandert werden, wecken verloren geglaubte Entdeckungsgeister, haben etwas Rätselhaftes. Anderseits begeistert die Klarheit, die sich in der Basis der Mathematik, Geometrie und Architektur wiederfinden lassen. „Candela“ impliziert genau diesen Dualismus indem er poetisch-verspielt erscheint und zugleich das Einheitsmaß für Lichtstärke in der Physik ist. Damit wird nochmals auf den malerischen Schwerpunkt des Lichtes hingewiesen. Es gelingt Petra Ottkowski in ihrer Malerei das Emotional-Sinnliche und Rationale anzusprechen, was eine hoher Genuss und eine hohe Qualität ihrer Kunst inne wohnen lässt. Kunsthistorisch lassen sich klare Zusammenhänge zum Bauhauskünstler Lyonel Feininger sehen. Aus der zeitgenössischen Kunst zeigen sich Verbindungen zu Sol LeWitt, Dan Flavin und der Turner Preisträgerin Tomma Abts. Sowohl in öffentlichen als auch privaten Kunstsammlungen ist Ottkowski regional bis international vertreten. Längst ist Petra Ottkowski keine Unbekannte mehr. Mehrfach ist sie mit ihren Werken in Gruppenausstellungen positiv aufgefallen. Wir freuen uns sehr, dass wir in der in Leipzig inzwischen längst überfälligen Einzelausstellung „Candela“ einen Einblick in ihr aktuelles Schaffen geben können. Wir laden ganz herzlich zur Ausstellungseröffnung am Freitag, den 3. September von 18 – 21 Uhr ein. Die Künstlerin wird anwesend sein. Sabine Aichele-Elsner M.A., Galerie ARTAe Leipzig mehr zu Petra Ottkowski: www.artae.de/ottkowski |
| http://www.artae.de |
| 08. 10. 2010 bis 30. 10. 2010 | Meisterschüler/innen 2010 der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (HGB) präsentieren ihre Abschlussarbeiten |
| HGB Leipzig Galerie, Lichthof, Festsaal und weitere Räume Öffnungszeiten: Di – Fr, 12.00 – 18.00 Uhr, Sa 10.00 – 15.00 Uhr |
Zu sehen sind Werke von: Malerei / Grafik: Christian Bußenius, Loretta Fahrenholz, Martin Galle, Tino Geiß, Tobias Hild, Friederike Jokisch, Uta Koslik, Heide Nord, Kathrin von Ow, Mirjam Völker Fotografie: Jürgen Beck, Mirjam Dröge, Daniela Friebel, Esther Hoyer, Julia Müller, Florian Rossmanith, Björn Siebert Buchkunst / Grafik-Design: Gesa Foken, Gabriela Jolowicz, Till Daniel Müller, Nicole Riegert, Wiebke Rosin, Simone Waßermann Medienkunst: Diana Artus, Jirka Pfahl, Henning Tilp, Andreas Ullrich |
| http://www.hgb-leipzig.de |
| 12. 08. 2010 bis 31. 10. 2010 | Mathieu Molitor. Bildhauer, Maler, Grafiker |
| Museum der bildenden Künste Leipzig Katharinenstr. 10 04109 Leipzig Telefon: 0341 - 216 99 0 Telefax: 0341 - 216 99 999 Öffnungszeiten: Dienstag und Donnerstag bis Sonntag 10 - 18 Uhr Mittwoch 12 - 20 Uhr Montag geschlossen Feiertage 10 - 18 Uhr |
Mathieu Molitor (1873 - 1929) war ein sehr vielfältiger Künstler. Sein Werk umspannt Bronzen, Tafelaufsätze, Landschaftsmalerei, Portraits, Radierungen und Exlibris. Seine späten Arbeiten zeigen Züge des Expressionismus. Bekannt ist er in Leipzig durch das Doppelstandbild Mephisto und Faust bzw. verzauberte Studenten am Eingang zu Auerbachs Keller. |
| http://www.mdbk.de |
| 29. 08. 2010 bis 07. 11. 2010 | Nude Visions |
| Museum der bildenden Künste Leipzig Katharinenstr. 10 04109 Leipzig Telefon: 0341 - 216 99 0 Telefax: 0341 - 216 99 999 Öffnungszeiten: Dienstag und Donnerstag bis Sonntag 10 - 18 Uhr Mittwoch 12 - 20 Uhr Montag geschlossen Feiertage 10 - 18 Uhr |
150 Jahre Körperbilder in der Fotografie Werke aus dem Münchner Stadtmuseum / Sammlung Fotografie und der Olbricht Collection |
| http://www.mdbk.de |
| 23. 03. 2010 bis 16. 01. 2011 | Bernhard Cella. Salon für Kunstbuch. Ein Kunstwerk als Unternehmen |
| Stiftung Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig Karl-Tauchnitz-Str. 9-11 D-04107 Leipzig |
Kuratiert von Nini Palavandishvili, Brigitte Schöppner und Barbara Steiner Bernhard Cella interessiert sich für zeitgenössische Formen bildender Kunst und ihre sich verschiebenden Produktions- und Distributionsweisen. In temporären Raumanordnungen reinszeniert er reale Dienstleistungen. So gründete er im Jahr 2007 in Wien den " Salon für Kunstbuch" , ein " Unternehmen als Kunstwerk" , der 2010 in Leipzig durch eine Dependance vertreten sein wird. Dieser Salon ist “ein Modellraum im Maßstab 1:1”, „in dem sich ein eigenes Beziehungsspiel zwischen Gegenständen, Personen und Kunstwerken entfalten kann, ein Spiel, dessen Fokus kein ökonomischer ist.“ „Have you recently published an art book without ISBN?“ Als erste Produktion vor Ort wird der Leipziger Salon Bucherzeugnisse präsentieren, deren AutorInnen auf NO-ISBN reagierten, einem Open Call im Internet. So entstand eine eigenwillige Sammlung von Publikationen, die im Eigenverlag produziert und ohne ISBN-Nummer vertrieben werden. Erstmals wird diese Sammlung in der Ausstellung zu sehen sein. Den Auftakt seines in mehreren Teilen angelegten Jahresprojekts in der GfZK bildet eine sechsstündige Leseperformance mit Leipziger KünstlerInnen. Mit lokalen Ressourcen der Leipziger Szenen, die Cella im Verlauf der Ausstellung dafür gewinnen möchte, wird ferner ein neues Buch entstehen, das sich mit NO-ISBN als Phänomen zwischen Kunstproduktion, Autonomiestreben und Professionalisierung beschäftigt. (gfzk) |
| http://www.gfzk.de |